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Man darf positive Erfahrungen nicht verschweigen! Sensationslust und die Gier nach Schadenfreude, Besserwisserei und Missgunst. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass vor allem negative Schlagzeilen unsere Medienwelt und auch die sozialen Netzwerke dominieren. Ein genaues Abbild des Zeitgeschehens erfordert jedoch auch einen Blick in die andere Richtung. Deswegen wollen wir uns heute an dieser Stelle den positiven Dingen zuwenden, den Angelegenheiten, die im Tagesgeschäft der Aufarbeitung von Ereignissen unter den Tisch fallen und untergehen. Die Sparte Flüchtlingshilfe des Schlackenvereins e.V. hatte das Haus in Rosenberg kaum hergerichtet, da war es auch schon bewohnt. Der ursprüngliche Plan, hier Personen aufzunehmen, die bereits alle bürokratischen Erfordernisse durchlaufen haben, konnte bereits am ersten Tag zu den Akten gelegt werden. Und so war es die Angelegenheit der sogenannten Paten, dies zusammen mit den Familien und Einzelpersonen nachzuholen. Telefonisch wurden bei den verschiedenen Behörden Informationen eingeholt und Termine vereinbart. Gezielt und zuvorkommend wurden die Paten von den jeweiligen Stellen beraten, wurden Informationen verschickt und Termine vereinbart. Einwohnermeldeamt und Sozialkasse in Sulzbach-Rosenberg sowie Sozialamt und Ausländerbehörde in Amberg waren beim Besuch freundlich und haben zügig und lösungsorientiert gearbeitet. Der Kleine Schlackenmarsch wurde dieses Jahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Am Fuße des Schlackenberges wurden Ende April 375 Starter auf den Weg geschickt. Im Vorfeld hatte es bereits bei der Anmeldung eine Spendenaktion für die „Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg- Sulzbach“ gegeben, bei der 900 Euro zusammenkamen. Die Familie Koch hatte versprochen, für jeden Finisher noch einen Zehner draufzulegen. Nun kamen tatsächlich 350 Starter ins Ziel und so durfte die Spende mit 3.500 Euro auf die stattliche Summe von insgesamt 4.400 Euro aufgestockt werden. Die Physiopraxis Beer hatte am Zieleinlauf des Marsches in Siebeneichen ihre mobile Praxis aufgebaut und aktivierte müde Beine gegen ein Spende. Insgesamt wurden hier 405 Euro gesammelt, die Andreas Beer großzügig verdoppelte. Die Summe wurde zu gleichen Teilen den Flüchtlingshilfen von Sulzbach-Rosenberg hilft und des Schlackenvereins zur Verfügung gestellt. Das sind nur ein paar Beispiele für positive Erfahrungen und uneigennütziges Engagement. Wir uns von der Redaktion bedanken uns hier ganz offiziell.
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